Weihnachtsdeko für die Tür

Hier kommt eine super einfache und schnelle Weihnachtsdeko! Alles was Du dafür brauchst, sind 4 Dinge: Tannenzapfen, eine Schere, eine Heißklebepistole und hübsches Schleifenband! Insgesamt brauchst Du nicht länger als 15-20 Minuten, ein ideales Projekt also für gestresste Dekofans!

So geht’s:

  1. Eine alte Unterlage aus Zeitungspapier o.ä. auslegen und die Heißklebepistole vorheizen
  2. Währendessen 5-6  Schleifenbänder (ca. 70 cm lang) zurechtschneiden
  3. Jeden Zapfen in der Mitte mit einem ordentlichen Klecks Heißklebeleim versehen und dann ganz vorsichtig eine Ecke des Schleifenbands (Vorsicht heiß!) hinein drücken und die andere Ecke darauf drapieren, aber so, dass sie auch noch im Leim zu liegen kommt (das sieht etwas hübscher aus, als sie platt aufzukleben)
  4. Trocknen lassen
  5. Jetzt erst die einzelnen Zapfen in der Hand zusammennehmen, dabei hübsch anordnen und die Längen variieren
  6. Wenn Du mit dem Look zufrieden bist, alle Bänder etwas weiter oben zusammen zu einem dicken Knoten binden
  7. Dann die überstehenden Enden zu Schleifchen binden oder abschneiden, wenn sie beim Drapieren kein Bild ergeben, zum Hängen reicht eine schöne Schleife aus. Die Kanten der Schleifenbänder ebenfalls hübsch zurechtschneiden.

 

Nun kannst Du Deine Weihnachtsdeko für die Tür an einen kleinen Nagel hängen und Dich freuen: Wieder ein ToDo erledigt! Praktischerweise auch für die kommenden Jahre!

Kalender 2017

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Ich bin immer auf der Suche. Auf der Suche nach dem perfekte Planungs- und Organisationssystem: Noch hübscher, noch handlicher, noch vielseitiger noch individueller, diesmal vielleicht das Optimum?

Ehrlich gesagt, habe ich bis zum heutigen Tag jährlich an einer neuen Variante gefeilt, um mich und meine taussend Ideen effektiv zu verwalten. Seitdem ich vor fünf Jahren dem guten alten Filofax System adé gesagt habe (das wirklich anmutige „Hermes-orange“-farbene Lederbuch lag irgendwann nur noch herum), wechseln die Systeme munter durch.

2016 hatte ich eine Mixtur aus Digitalkalender (iphone) und händischen ToDoListen auf einem rosa/goldenen Notizblock in Gebrauch, ergänzt um Notizen auf dem Handy (die ToDoListe lag zu Hause, es könnten ja rosafarbene Eselsohren entstehen) plus etwa einmal wöchentlich der Blick in ein Allround-Inspirations-Ringbuch für die persönlichen Gedanken.

Es scheint hoffnungslos. Das Funktionale rückt oft genug in den Hintergrund, wenn ich etwas „Schönes“ sehe. Vor allem die Art „Ich bin eine elegante Weddingplannerin und möchte das auch zeigen“-Buch hat es mir angetan. (So waren die Aufgaben, wenngleich nicht abgehakt, im Abendlicht immerhin noch kupferfarben gesprenkelt).

Durch Zufall stieß ich über das Frauennetzwerk MomPreneurs auf den 1c1c Kalender von Formillu – Gesellschaft für ästhetische Formgebung.  Da ich gutes Design in Papierform über die Maßen zu schätzen weiß, sagte ich begeistert zu, den Kalender einer persönlichen „Eignungsprüfung“ zu unterziehen.

Da liegt er also nun. Ein monochromer Jahreskalender für 2017. Meine ersten Gedanken, als ich das Päckchen öffnete, waren „Wow, schwer.“ Dann „echt groß“ und „sehr hochwertig“.

Wie sieht er aus? Der Kalender ist ein dickes Buch mit einem schwarzen Filzumschlag, der von einem breiten Gummiband gehalten wird. Vorn sind ein Stiftehalter und eine Handytasche aufgenäht, was, entgegen der Annahme, das Schwergewicht würde es sich zuhause gemütlich machen, darauf schließen lässt, dass er für Draußen designt wurde. Als ultimative Planungswaffe der modernen und top-organisierten Frau, sozusagen. (Frau deshalb, weil es eindeutig einen weiblichen Touch gibt, aber dazu später).

Sehen wir weiter hin. Gestrichenes chamoisfarbenes Munken-Papier, tolle Haptik. Feine schwarze Linien und eine zarze Schrift, die auch in kleiner Punktzahl noch gut lesbar ist. Schwarze Trennblätter. Schwarze Registergriffe dienen der Übersicht. Insgesamt sehr anmutig, reduziert und gut gestaltet.

Vorne darf ein analoges Foto Platz finden und dann beginnt das Buch mit einer Jahresübersicht gefolgt vom Kalendarium mit einer einseitigen Monatsübersicht, einer zweiseitigen WochenTERMINübersicht mit Uhrzeiten und einer darauf folgenden vierseitigen Wochenübersicht mit noch mehr Platz zum Schreiben.

Da war ich  ich gesteh es ein  ersteinmal überfordert. Ich habe mich in dem System nicht intuitiv zurechtfinden können und die verschiedenen Übersichten (auch Feiertags- und Ferienübersichten sind enthalten) machen den Kalender dick. Es scheint, als ob er verschiedene Planungstypen berücksichtigt, die individuell bestimmen sollen, wie sie den Kalender nutzen möchten. Der eine braucht mehr Platz zum Schreiben, der andere möchte alle Termine sofort auf einen Blick erfassen.

Was mir gut gefällt, sind die Seiten zum Innehalten. Hier kommt das Weibliche ins Spiel. Es werden Fragen gestellt, denen im Alltag viel zu wenig Raum gegeben wird. So lassen sich jede Woche Ziele überprüfen und der Fokus auf wichtige Themen lenken, für „Output-“ statt „ToDo-orientiertes“ Agieren. Allerdings befiel mich der ungute Gedanke, dass dies doch sehr persönliche Notizen sind, die ich absolut und auf keinen Fall „irgendwo liegen lassen“ möchte. Der hilfreich gemeinte Abschnitt am Kalenderanfang („Dieses Buch gehört…“ und „Sollte ich es verloren haben…“) nährt den Gedanken.

Der Kalender schließt mit der Möglichkeit zum Rückblick. Hat man dies geschafft und übers Jahr fleißig notiert, blickt man auf ein fast epochales Werk mit 372 Seiten. Das kann sich lohnen.

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Kalenderkampf. Habe ich den Mut jede Woche meine persönlichen Ziele dort zu notieren UND das Buch mit mir in der Öffentlichkeit herumzutragen? Andererseits, tun wir das nicht auch mit unseren Smartphones? Na gut, da ist ein Geheimcode drauf. Vielleicht ein Schloss vors Buch? Oder einfach nur mutig sein?

Ich bin Eventmanagerin und viel unterwegs. Da ist es natürlich praktisch, wenn man alles Nötige auf einen Griff beisammen hat, obwohl ich mir im Kalender noch ein paar Blankoseiten wünschen würde. Mutig sein…, klingt gut. Das Werk ist definitiv zu schön, um nicht mit Mut ins neue Jahr zu starten. Ich werde es ausprobieren.

Der 1c1c monochrom Tagebuchkalender mit Jahresübersicht kostet 69,95 EUR und kann deutschlandweit portofrei bestellt werden.

 

 

 

„2 Minuten-Kunst“ mit Krickel Krakel Pustestiften!

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Heute zeige ich Euch die schnellste Kreatividee aller Zeiten! Es begab sich, dass Sohnemann zum dritten Geburtstag Krickel-Krakel Pustestifte geschenkt bekam und was soll ich sagen: Die sind schwups in MEINER Kreativkiste gelandet. Ich bin begeistert, was man damit alles anstellen kann! Die Stifte haben zwei Seiten: eine zum Malen und eine zum Pusten. Damit erzielt ihr ratz-fatz beindruckende Kreativergebnisse, siehe hier: schnell verschönerte Briefumschläge.

Wer mag, kann vorher noch mit etwas Maskierstift eine Botschaft aufs Papier zaubern. Maskierstifte (hier von Schmincke) werden in der Aquarellmalerei eingesetzt, um bestimmte Malflächen vor Farbe zu schützen. Der Stift hat eine Malspitze, aus der die flüssige Grundierung herauskommt, die dann geleeartig eintrocknet. Ihr schreibt ein Wort und pustet anschließend die Farbe darüber. Wenn das Ganze trocken ist, wird der Maskierstift vorsichtig abgerubbelt.

In meinem Fall hat der Maskierstift mit dem schwarzen Krickelstift reagiert, aber die rote Farbe, die sich daraus ergeben hat, finde ich ganz hübsch. Aber auch ohne Extra-Botschaft sehen die Pustestift-Werke einfach klasse aus, vor allem, wenn man zwei verschiedene Töne aus einer Farbfamilie hauchzart ineinander sprüht.

Stellt Euch vor: weißes Geschenkpapier (nehme ich ja sowieso am liebsten), einige süße Schablonen und dann ganz viele Möglichkeiten! Coole Stifte! Mein Sohn hatte jedenfalls Spaß. Durch die Stifte übt er auch gleich, die Kerzen beim nächsten Geburtstag ohne Mamis Hilfe auszupusten.

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Einige Umschläge seht ihr hier:

Briefumschlag Hello

Umschläge Pustestift

Umschlag Pustestift

 

 

Mehr Geschenkanhänger!

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Im Shop gibt es jetzt diesen und andere Letterpress Geschenkanhänger für viele Gelegenheiten

Um Geschenken den letzten Schliff zu geben, sind verschiedene Anhänger perfekt. Aber welcher passt gerade? Nun endlich hat das Suchen danach ein Ende: Extra klein (z.B. für winzigste Aufmerksamkeiten) und mit vielseitigen Grüßen bedruckt, ist meine jüngste Letterpress Tag-Kollektion ein Keeper für viele Gelegenheiten. Hobbyköchinnen und -Bäckerinnen können damit ihre selbstgemachten Köstlichkeiten beschriften, Näh-Fans können ihre Kreationen hervorheben und alle anderen zaubern mit Sprüchen, Herzen und Sternen zur Geburt, zum Geburtstag oder auch für einen lässigen Gruß ein Lächeln aufs Gesicht der Beschenkten! Insgesamt gibt es 16 Motive zur Auswahl. Die Druckfarben: elegantes Grau und ein leuchtendes Mittelblau, weitere Farben gibt es auf Anfrage.

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In einer Packung sind 3 Stück, die Du Dir selber aussuchst – gelocht und schon mit Bakers Twine Garn in unterschiedlichen Farben versehen. Du kannst das Garn auch austauschen: Mit unterschiedlichen Bändern (z.B. rotes Samtband oder pinkfarbene Wolle) werden je nach Anlass elegante oder lässige Grüße daraus. Zusätzlich kannst Du die Tags in den Fokus rücken, indem Du die Enden mit einer Schere abrundest oder zu einer Flagge trimmst.

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Hier geht es zu den unterschiedlichen Motiven, viel Freude damit!

Turnbeutel nähen

Turnbeutel nähen

Als Frau kann ich ja nie genug Taschen und Beutel besitzen und so ein stylischer Turnbeutel stand schon lange auf meiner ToDo Liste. Ein ideales Projekt für Nähanfänger; im Nu fertig!

Als ich kürzlich in einem meiner Lieblingseinrichtungsläden in Hamburg (Stadthaus Einrichtung) altes Leinen kaufte, hatte ich eigentlich geplant, daraus Servietten zu nähen und diese dann mit Siebdruck zu verschönern (mein neuestes „Hobby“ – es macht ja sooo viel Spaß!!) Als ich aber in einem meiner Lieblingsstoffläden (Glücksmarie) auf ein wundervolles Baumwollpendant mit goldenen Halbkreisen stieß, war die Turnbeutel-Idee geboren, denn die beiden Hübschen passen einfach perfekt zusammen! So ein praktischer Turnbeutel ist im Handumdrehen fertig gestellt, selbst Nähanfänger können sofort loslegen.

Stoffe für den Turnbeutel

Du brauchst:
– 2x je 60 cm Stoff Deiner Wahl (fester Stoff gibt mehr Tragfähigkeit)
– Ca. 4 m Kordel
– Nähmaschine
– Schere
– Stecknadeln
– Schneiderkreide oder Markierungsstift
– Lineal

So geht’s:
1. Da ich zwei verschiedene Stoffe verwendet habe, müssen diese natürlich zunächst aneinander genäht werden. Ich habe also 2x Goldstoff auf 42 x 40 cm zugeschnitten und 2x Leinenstoff auf 42 x 20 cm. Dann habe ich jeweils eine Partie Leinenstoff und eine Partie Goldstoff an der langen Kante (42 cm) mit einem engen Zickzackstich rechts auf rechts (d.h. die schönen Seiten liegen innen) aneinander genäht. Wie viel Nahtzugabe ihr nehmt, ist Euch überlassen, ich habe einen halben Zentimeter genommen.

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2. Im Anschluss die Verschlusskanten auseinanderbügeln. Jetzt habt ihr zwei hoffentlich gleichlange Stoffteile die aus je zwei Stoffen bestehen (lieber nochmal nachmessen und notfalls Länge korrigieren).
3. Als nächstes alle vier Kanten der beiden Stoffteile je einen halben Zentimeter nach innen umschlagen und mit einem Zickzackstich versäubern.
4. Nun die beiden Stoffteile rechts auf rechts mit Nähnadeln zusammenstecken und die beiden oberen Kanten (die Öffnung des Turnbeutels, wo der Tunnel reinkommt) je ca. 3 cm nach außen umbügeln und feststecken.
5. Als nächstes machst Du Dir ca. 3 cm vom Turnbeutelboden entfernt, recht und links mit der Schere 2 kleine Einschnitte (Knipse) mit einem Zwischen-Abstand von ca. 1 cm. (siehe Skizze)

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6. Nun geht es ans Verschließen. Mit der Nähmaschine die Bodennaht und die Seitennähte bis zur unteren Kante der Tunnelöffnung verschließen. Achtung! Die Stelle zwischen den Knipsen frei lassen und auch den Tunnel geöffnet lassen. Das bedeutet, Du nähst nur bis zum ersten Knips, sicherst mit einer Vor- und Zurück-Naht und setzt dann mit der Nähmaschine nach dem zweiten Knips wieder neu an. Naht sichern nicht vergessen! Die Tunnelöffnung wird ebenfalls so gesichert, dass die untere Tunnelkante nur gerade so mit 1-2 Ministichen fixiert wird, aber der Tunnel selbst offen bleibt.

7. Nun kannst Du den Beutel wenden.
8. Die Kordel teilst Du in 2 Teile à 2m. Mit einer Sicherheitsnadel fädelst Du das eine Ende der ersten Kordel in die erste der beiden Tunnelöffnungen ein, bis sie an beiden Seiten heraushängt. Das gleiche machst Du mit der zweiten Kordel in der zweiten Tunnelöffnung.
9. Nun hängen an beiden Tunneln zwei Kordeln heraus, die Du nun paarweise zusammennimmst und durch je eine Öffnung der Seitennaht des Beutels hindurchsteckst und innen mit einem dicken Knoten sicherst, damit sie nicht wieder herausrutschen. Wenn das Seitenloch zu groß ist, kannst Du nun die Naht von innen noch einmal dichter schließen. Wer mag, kann die beiden Kordel-Enden zusätzlich im Inneren des Beutels noch einmal von links festnähen, damit der Beutel belastbarer ist.

10. Voilà! Fertig. Das Ganze klingt vielleicht kompliziert, ist aber wirklich sehr einfach!

Turnbeutel nähen

 

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