„2 Minuten-Kunst“ mit Krickel Krakel Pustestiften!

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Heute zeige ich Euch die schnellste Kreatividee aller Zeiten! Es begab sich, dass Sohnemann zum dritten Geburtstag Krickel-Krakel Pustestifte geschenkt bekam und was soll ich sagen: Die sind schwups in MEINER Kreativkiste gelandet. Ich bin begeistert, was man damit alles anstellen kann! Die Stifte haben zwei Seiten: eine zum Malen und eine zum Pusten. Damit erzielt ihr ratz-fatz beindruckende Kreativergebnisse, siehe hier: schnell verschönerte Briefumschläge.

Wer mag, kann vorher noch mit etwas Maskierstift eine Botschaft aufs Papier zaubern. Maskierstifte (hier von Schmincke) werden in der Aquarellmalerei eingesetzt, um bestimmte Malflächen vor Farbe zu schützen. Der Stift hat eine Malspitze, aus der die flüssige Grundierung herauskommt, die dann geleeartig eintrocknet. Ihr schreibt ein Wort und pustet anschließend die Farbe darüber. Wenn das Ganze trocken ist, wird der Maskierstift vorsichtig abgerubbelt.

In meinem Fall hat der Maskierstift mit dem schwarzen Krickelstift reagiert, aber die rote Farbe, die sich daraus ergeben hat, finde ich ganz hübsch. Aber auch ohne Extra-Botschaft sehen die Pustestift-Werke einfach klasse aus, vor allem, wenn man zwei verschiedene Töne aus einer Farbfamilie hauchzart ineinander sprüht.

Stellt Euch vor: weißes Geschenkpapier (nehme ich ja sowieso am liebsten), einige süße Schablonen und dann ganz viele Möglichkeiten! Coole Stifte! Mein Sohn hatte jedenfalls Spaß. Durch die Stifte übt er auch gleich, die Kerzen beim nächsten Geburtstag ohne Mamis Hilfe auszupusten.

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Einige Umschläge seht ihr hier:

Briefumschlag Hello

Umschläge Pustestift

Umschlag Pustestift

 

 

Dubrovnik Tipps

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Dubrovnik stand schon lange auf meiner Reiseliste und im Juli/August war es endlich soweit. Hier ist mein Reisebericht zu diesem schönen Fleckchen Erde.

UNESCO Weltkulturerbe, Perle der Adria, Paradies für Jachtbesitzer und Segler, sowie Kultpilgerstätte aller „Game of Throne“ Fans: Dubrovnik hat Schlag bei den Touristen und ist mittlerweile eine äußerst beliebte Urlaubsdestination.

Los ging es mit dem Flieger von Berlin Schönefeld in zwei Stunden direkt nach Dubrovnik Airport. Meine Freundin Claudia und ich hatten recht kurzfristig beschlossen, nach Kroatien zu fliegen und so war es für uns nicht leicht gewesen, eine gute und erschwingliche Unterkunft zu finden, was natürlich, ich will ganz ehrlich sein,  auch damit zu tun hat, dass ich Bettenhochburgen meide und gewisse Idealvorstellungen hege, was die Optik und Ausstattung eines Urlaubsdomizils angeht. Was wir nicht wussten: Die meisten Vermieter bieten in der Hochsaison Wochenslots an – wir aber hatten nur 4 Tage eingeplant. Also mussten wir Kompromisse machen, was hieß: Kein Pool für Peggy. 🙂 Ohne Zweifel wäre eine gelegentliche Abkühlungsmöglichkeit der Hit gewesen, denn im Juli und August ist es an der Adriaküste, nun ja, seeehr heiß!

Stattdessen ging es mit dem Taxi (260 HRK, etwa 35 EUR) vom Flughafen zu einem der Natursteinhäuser, wie sie für Kroatiens Küste typisch sind, hoch über dem Hafen Gruž an der Gebirgsstraße Jadransca Cesta gelegen. Unser Apartment lag im Stadtteil Nuncijata, einer vom Bauboom erfassten Gegend, in der viele Einheimische wohnen und an Besucher untervermieten. Steile Stufen führten hinauf und brachten uns täglich ordentlich in Schwitzen. Das Beste an unserer Unterkunft war der Balkon mit einer phänomenalen Aussicht über den alten Hafen und die Bucht vor der Altstadt (siehe Bild oben). Auch die nahe gelegene Bushaltestelle „Nuncijata“ der Linie 3, die über den alten Hafen Gruž bis in die Dubrovniker Altstadt, zum Hauptfestungstor Pile, fährt, war ein Segen, da tägliche Taxifahrten ein ziemliches Loch in unser Budget geschlagen hätten.

Eine Busfahrt die ist lustig

Der Verkehr und das Bus-System sind gewöhnungsbedürftig, aber hat man einmal verstanden, wie es funktioniert, kommt man sehr gut von A nach B. Die Buslinie 3 zum Beispiel fährt von Nuncijata über den Hafen direkt nach Pile, aber von Pile aus erst wieder eine Schleife über den Hafen, bevor es in entgegengesetzer Richtung hoch in die Berge geht, so dass die Rückfahrt stets doppelt so lange dauerte wie die Hinfahrt. Gezahlt wird im Bus für die jeweilige Einzelstrecke oder man kauft ein Tagesticket für 30 HRK (ca. 4 EUR), welches allerdings nicht im Bus, sondern an den Bus-Schaltern in der Innenstadt oder in den Häfen erhältlich ist. Idealerweise kauft man also am Abend zuvor in der Stadt das Tagesticket für den nächsten Tag. Dabei kann man sich problemlos auf Englisch verständigen. Dubrovnik ist nicht allzu groß, so dass man bestimmten Mitreisenden und auch den Busfahrern immer wieder begegnet. „Unser“ Fahrer gab auf den Pass-Straßen beängstigend Vollgas und hatte zwischendrin die Ruhe weg, als er seine Fahrgäste bei laufendem Motor warten ließ, um erstmal eine Cola im örtlichen Supermarkt zu kaufen, als ihn der Durst überkam. 🙂 Nachdem wir ebenfalls eingekauft und den Kühlschrank gefüllt hatten, gab es am Abend zum ersten Mal Gelegenheit, die Dubrovniker Altstadt zu besichtigen.

Die Altstadt und der Hafen von Dubrovnik

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Wow! Was für ein Auftritt! Die wuchtigen Stadtmauern und der weiß schimmernde Asphalt, der den Boden der Innenstadt komplett bedeckt, die laue Luft, die mediterranen Düfte, Musiker und Gaukler, das Stimmengewirr und die Menschen waren wirklich beeindruckend: Ganze Scharen von schick gekleideten Touristen flanierten durch die antike Innenstadt. Alles wirkt wie eine gigantische Theaterkulisse, ist aber völlig echt – kein Wunder dass die Macher von „Game of Thrones“ hier ihr filmisches Paradies gefunden haben.

Die Altstadt ist malerisch: Rechts und links der Hauptflaniermeile Stradun führen pittoreske Treppen steil bergauf und in den engen Gässchen tobt das Nachtleben. Ein fröhlich buntes Schauspiel, reizvoll in der Tat, wenn es nicht so unglaublich voll gewesen wäre. Der verführerische Duft von feinen Speisen waberte durch die Luft und überall saßen Pärchen an winzigen Tischen und dinierten der Nacht entgegen. Die Kellner, von höflich bis verwegen frech, lockten und riefen – wer schon mal in Venedig war, kann sich das vorstellen. Es lohnt sich nicht, nach einem besonderen und ursprünglichen Lokal Ausschau zu halten, zu klein ist die Stadt und zu touristisch die Szenerie. Man isst überall in etwa gleich gut, wenn auch wenig preiswert. Dubrovnik ist um einiges teurer als Hamburg, was mich überrascht hat, dann aber wiederum auch nicht. Bei dieser Menge an Menschen, die essen, trinken und etwas erleben wollen, wäre jeder Gastronom verrückt, der dies nicht zu nutzen wüsste.

Pile und der Busbahnhof direkt vor den Toren der Stadt, ist so etwas wie der Hauptumschlagplatz, von wo aus die Besucher sich verteilen. Dort kann man Bustickets kaufen, Infos einholen, aber auch Kanutouren und „Game of Thrones“ Führungen buchen. Durchquert man die Innenstadt auf direktem Wege, was keine 10 Minuten in Anspruch nimmt, gelangt man in den Hafen von Dubrovnik. Von diesem Altstadthafen aus starten Fähren zu den umliegenden Inseln, z.B. nach Lokrum. An ausgewählten Sonntagen im Jahr wird das Hafenbecken für Handballspiele genutzt, was vor der altertümlichen Kulisse wirklich bizarr anmutet. Abends sitzen die Einheimischen auf der Hafenmauer und sehen dem bunten Treiben zu oder nehmen einen Drink in einer der Buza Bars, die direkt in die alte, 2km lange, Stadtmauer eingelassen sind und aufs offene Meer hinaus ragen.

Insel Lokrum

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Nachdem wir am nächsten Tag beschlossen hatten, den Urlaub mit einem Sprung ins adriatische Meer zu beginnen, nahmen wir die Fähre vom Altstadthafen zur Insel Lokrum (Hin und zurück 100 HRK, ca. 13 EUR). Den Tag dort zu verbringen, erwies sich als goldrichtig. Badefelsen rund um die Insel, duftende Pinienwälder, entspannte Bars, Liegewiesen, Sport- und Spiel-Möglichkeiten sowie ein Klostermuseum samt botanischem Garten waren schlichtweg perfekt, um den heißen Tag ruhig und entspannt zu verbringen! Die Insel ist groß genug, um alle Besucher zu beherbergen, ohne dass man sich auf die Füße tritt – genau das was wir suchten. Wer zur rechten Zeit kommt (früh gegen 9 oder gegen 1 Uhr mittags) findet ein perfektes Plätzchen auf den Badefelsen. Die Felsen sind gerade groß genug, um ein Handtuch darauf zu legen und um seine Siebensachen braucht man sich nicht übermäßig zu sorgen. Wertsachen sollten natürlich zuhause bleiben, aber ich hatte meine Kamera im Gepäck und zu keiner Zeit Sorgen darüber.

Das Wasser: glasklar und blau-grün. Als großer Schnorchelfan konnte ich etliche Fische beobachten, die sehr unterhaltsam waren. Wer empfindliche Füße hat, bringt besser Badeschlappen mit, die spitzen Steine sind eine lustige Herausforderung und nicht überall finden sich Badeleitern, die direkt ins Wasser führen. Freilaufende Tiere, wie z.B. Pfaue und kleine Kaninchen bildeten das perfekte Fotomotiv. Auch mit den netten Einheimischen kommt man schnell ins Gespräch. Nachdem wir gestehen mussten, dass wir nicht mit diesem Besucher-Ansturm gerechnet hatten, gab man uns den Tipp, im Mai oder Oktober wiederzukommen. Dann hat man Dubrovnik und die Inseln fast für sich allein und es ist warm genug zum Baden. Da Faulenzen bekanntlich müde macht, war das spätabendliche Dinner im Freien mein Betthupferl und immer ein Highlight, denn in Hamburg isst man aus bekannten Gründen selten draußen. 🙂

Am nächsten Tag sahen wir die Altstadt und ihre Sehenswürdigkeiten bei Tageslicht, die jüdische Synagoge und das Franziskanerkloster sind sehr beeindruckend. Jedoch die Hitze setzte uns mächtig zu, so dass wir gen Nachmittag beschlossen, erneut nach Lokrum zu fahren, um Abkühlung zu suchen.

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Das Hafenstädtchen Cavtat

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Am dritten Tag nahmen wir den Bus nach Cavtat, eine atemberaubende 45-minütige Fahrt entlang der wunderschönen Küstenlinie. Dort schlenderten wir an der bezaubernden Hafenpromenade herum, träumten uns auf die dort anlegenden Luxusjachten, aßen und tranken etwas und mieteten schließlich an einer Pinienwald-Lichtung eine Bade-Liege, wo wir den Nachmittag mit einem guten Buch verdösten. Abends wollten wir das Dubrovniker Nachtleben erkunden. Die Stadtmauer zu besichtigen nahmen wir uns für den nächsten Tag vor, allein es blieb beim Vorsatz. Wir fanden einfach nie die nötige Energie, um uns der Hitze auszusetzen und am Abend waren wir meist platt. Also nochmal baden, nochmal die Aussicht genießen, nochmal Wein trinken auf dem Balkon. Der kroatische Wein ist süffig und gut, die Mücken mochten ihn scheinbar auch, jedenfalls wurden wir ordentlich gepiesackt.

Die Insel Lopud

Unser letzter Tag führte uns auf eine der elafitischen Inseln, genauer genommen auf die Insel Lopud, die für ihren Sandstrand berühmt ist. Die Überfahrt mit dem alten Postschiff dauert etwa eine Stunde und ist ein wunderbares Erlebnis. Im Rumpf des Schiffes gibt es ein kleines Café in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint, viele der Einrichtungsgegenständen verströmen eine historische Aura und der Kaffee war der preiswerteste, den wir in ganz Dubrovnik bekommen konnten. Der Hafen, kleine Geschäfte und Restaurants laden zum Bummeln und Verweilen ein. Rechtzeitig, als sich ein Regenschauer ankündigte, kamen wir an einer Gaststube vorbei, die meinen Namen trug. Selbstredend musste wir in der Konoba Peggy einkehren. Wir waren die einzigen Gäste und es schmeckte hervorragend.

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Noch am gleichen Abend ging es zurück nach Deutschland. Als wir in Berlin ankamen regnete es in Strömen und es war kalt, etwa 10 Grad, ich würde sagen „November“!
Aber Claudia und ich versuchten beide den trüben Gedanken keine Chance zu geben. Wir fühlten noch die Sonne auf der Haut und hatten Wärme im Herzen.

Dalmatien ist toll, wir kommen gerne wieder, allerdings in der Nebensaison. 🙂

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10 Tipps für Dubrovnik und Umgebung:

  1. Dubrovnik nach Möglichkeit in der Nebensaison (bis Mai, ab Oktober) bereisen
  2. Badeschuhe einpacken (das Felsgestein ist unerbittlich) und evtl. Schnorchel und Taucherbrille mitnehmen, da es viele schöne Felsriffe gibt
  3. Schicke Kleider für den Altstadtbummel nicht vergessen
  4. Pro Tag etwa 70-100 EUR p.P. für Essen und Sightseeing einplanen
  5. Auf öffentliche Verkehrsmittel setzen
  6. Unbedingt einen Ausflug auf die Insel Lokrum machen
  7. Auf dem lokalen Wochenmarkt am Hafen Gruž einkaufen
  8. Mit dem alten Postschiff nach Lopud fahren
  9. Im Lokal: Lieber den kroatischen Hauswein statt anderen Wein bestellen
  10. Den Sonnenuntergang auf der Mauer im Dubrovniker Altstadt-Hafen genießen

Gläser im „Frosted“ Look

Glas mit Frosting Farbe

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Das letzte Glas vor dem erneuten Kälteeinbruch (aka Eisheilige).

Der Hamburger Sommer soll sich laut Wetterbericht über Pfingsten davonschleichen. Nöööö, ne? Klar, logisch, jetzt, wo der Balkon fertig bepflanzt ist und auch sonst alle Zeichen auf Urlaub und Auszeit stehen, müssen die grünen Mitbewohner wieder rein. Egal! Holen wir ein letztes Mal die Decken raus und trinken wir ein Glas von meinem Lieblingscocktail ALBEMARLE COLLINS, ein sehr leckeres Himbeergesöff.

Hier das Rezept für den Albemarle Collins nach der Hamburger „Bar Le Lion„:

  • 60 ml Starker Gin (47% Vol., z.B. Tanqueray)
  • 30 ml Frischgepresster Zitronensaft
  • 20 ml Flüssiger Rohrzucker
  • 20 ml Frisches Himbeerpüree

Das Ganze mixen und zum Schluss mit 60 ml kaltem Mineralwasser und Eiswürfeln auffüllen und mit Zitronenschale servieren. Hmmmm, ich liebe Cocktails, die fast wie Saft schmecken und trotzdem gute Laune machen ;-).

Und die Gläser? Ach so, ja, die Gläser. Die habe ich mit Frostingfarbe betupft:

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Ein Glas mit Frosting Farben verschönern

Für diese DIY-Idee brauchst Du: 

  • Hübsche Gläser
  • Frostingfarbe in verschiedenen Tönen (bei diesem Etsy Shop bestellt, ca. eine Woche Lieferzeit)
  • Schwammtupfer oder Pinsel (ich habe einen Badeschwamm zerschnitten)
  • Masking Tape
  • Altes Zeitungspapier
  • Backofen

So geht’s:
1. Die Gläser fettfrei reinigen und abtrocknen.
2. Mit Maskingtape, die Stellen abkleben, die nicht bemalt werden sollen. Bei der gezeigten Schräglage ist es etwas Fummelarbeit, aber es empfiehlt sich, einen langen Streifen abzuschneiden und von beiden Seiten zugleich um das Glas zu legen. Du kannst das Maskingtape auch in kleinere Stücke reißen und Stellen ausbessern.
3. Die Farbe gut schütteln und mit einem Schwamm auf das Glas auftupfen (wenn Du in mehreren Schichten aufträgst und zwischendrin trocknen lässt, entsteht eine Art Aquarell-Effekt)
4. Trocknen lassen, Maskingtape abziehen und die Gläser bei 160 Grad für 50 Minuten in den Backofen stellen. Abkühlen lassen, fertig!
5. Die Gläser sollten am besten von Hand gespült werden, aber die Farbe ist nicht giftig und lebensmittelecht.

Auf den Hamburger Sommer! ♥ (den man daran erkennen kann, dass der Regen wärmer wird!)

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Party-Gastgeschenke

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Für eine Party mit einem „Purple“-Motto benötigte ich kleine Gastgeschenke. Diese Give aways im Lila-Look sind im Handumdrehen hergestellt.

Wenn wieder ein Event ins Haus steht, werde ich ganz kribbelig. Es macht mir einfach zu viel Freude, alle Details und den gesamten Ablauf bis ins Kleinste zu planen und außergewöhnlich zu gestalten.  Kürzlich erhielt ich den Auftrag, eine kleine Kundenveranstaltung im Business Umfeld kurzfristig auszurichten. Und wie so oft, sollte das Ganze natürlich schnell umgesetzt und „das Budget geschont“ werden. Dabei ist es gar nicht notwendig, für die kleinen Extras, die zu einem besonderen Eindruck beitragen, viel Geld auszugeben. Auch mit schnellen DIY-Ideen kann man bereits gute Ergebnisse erzielen und den Besuchern im Gedächtnis bleiben.

Das Motto der Veranstaltung war „Lila“, etwas hipper ausgedrückt und auf englisch „Purple“. Ich wollte kleine Gastgeschenke, die nicht viel kosten und dennoch ordentlich was her machen. Auf meiner Streiftour durch den örtlichen Kreativmarkt wurde ich fündig. Eine Rohpackung leerer Streichholzschachteln in XL und etwas Farbe gaben den ersten gedanklichen Anstoß. Mit einer alten Zahnbürste habe ich die Farbe auf die Schachteln gespritzt und dann mit Seidenpapier und lilafarbenen Pralinéherzen gefüllt. Hier wurde ich bei der Schokolaterie Läderach am Hamburger Jungfernstieg fündig. Dort gibt es Schokoherzen in vielen schönen Farben zu kaufen! 🙂

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Und dies sind die „Zutaten“ für 24 Präsente:

  • Altes Zeitungspapier
  • Acryfarbe (hier in Dunkel-Lila)
  • 4x leere weiße Pappschachteln im 6er Pack (von Rico)
  • Seidenpapier nach Wahl
  • 5 Pralinéherzen pro Schachtel (insg. also 120 Stck.)
  • Motex Labelmaker und schwarzes Prägeband
  • Lilafarbenes Schleifenband
  • Gflls. Klebstoff für das Prägeband

Die Schachteln lassen sich ganz variabel gestalten, füllen und verzieren. Einfach alle eng beieinander auf dem Fußboden auslegen, mit Farbe bespritzen und schon nach 2 Stunden Trocknungszeit können sie befüllt werden. In der Zwischenzeit das Seidenpapier auf die Größe des Schachtelbodens zurecht schneiden und die Labels herstellen. Mit einem Schuss Klebstoff auf kleinen Kordeln fixieren. Fertig!

Da man den Gastgeschenken ansehen konnte, dass sie selbstgemacht waren, fragten einige Gäste, „wer sie gemacht hätte und welch ein Aufwand“ das wohl gewesen sei. Kurz: die Gäste fühlten sich geehrt. Und ich? Habe mich sehr gefreut und gleich den nächsten „Eventauftrag“ erhalten.

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Oh-Saft!

Orangensaft mit Ingwer

Neu für mich entdeckt: Heißer Orangensaft mit Ingwer.

Nach den frühlingshaften Temperaturen der letzten Wochen heute der Temperatursturz: -2° und Schneeregen in Hamburg! Also nichts wie nach Hause und aufwärmen! In einem portugiesischen Café bekam ich neulich einen ultra-leckeren wärmenden Drink serviert, den ich mir anlässlich der grässlichen Wetterlage nochmal selbst zubereiten wollte: Heißer Orangensaft mit Ingwer! Eine echte Entdeckung für mich, denn mehr als maximal 2 Tassen Kaffee pro Tag schaffe ich nicht und auf Tee habe ich nicht immer Lust, weil es zu lange dauert, bis er auf Trinktemperatur heruntergekühlt ist.

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Alles was Du brauchst, sind Orangensaft und eine frische Ingwer-Knolle.
Hand aufs Herz: Am besten schmeckt frischgepresster O-Saft, schon allein, weil er so schön schäumt. (Im Bild ist es die Tetrapak Variante). Ich habe drei Sorten ausprobiert: Flasche, Tetrapak und frisch gepresst. Letzerer war einfach am leckersten!

So geht’s:
Den Saft im Topf richtig heiß erwärmen, den Ingwer schälen und 3-4 Scheibchen (für ein Glas) abschneiden und zum O-Saft geben. Zum Schluss mit einem Milchschäumer ordentlich aufschäumen und servieren.

Der Saft ist mein neues Lieblingsgetränk als Alternative zu Tee, Kaffee oder Milchmixgetränken: Voller Vitamine und voll innerer Wärme für alle fröstelnden Schleckermäuler.

My Little Box aus Paris

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Ein hübsche Schachtel aus Paris rettete meinen Tag.

Eine Freundin flüsterte mir neulich zu, sie hätte sich jetzt die französische Variante der Glossybox bestellt. Ich war sehr neugierig, zumal die Gründerin von My Little Paris neulich bei den Online Marketing Rockstars (hier der Bericht) in Hamburg zu Gast war und ihre Erfolgsgeschichte erzählte. Genauso muss es damals angefangen haben, als Fany Péchiodat mit einem kleinen Paris-Newsletter, der nur in einem engen Kreis von Freundinnen zirkulierte, für Furore sorgte. Die besten Tipps und Geschichten aus Paris nur „entre nous“ – bis das Ganze zu einem veritablen Business wurde. Den oder vielmehr mittlerweile „die“ Newsletter gibt es immer noch und vieles mehr. Die Beauty Boxen sollen ein bisschen vom eleganten Glamour der Pariserinnen nach Hause bringen. Das Ganze basiert auf einem Abo-Modell und für 17,90 inklusive Versand wird monatlich eine Box nach Allemagne geschickt.

Das fand ich preislich vertretbar – gesagt, getan, ich bestellt mir also diese Box. Und was soll ich sagen: Mon Dieu – wie hübsch! Ich wusste, ich muss es hier einfach teilen! Das was mir da entgegen purzelte, rief großes Entzücken hervor: Eine buntbedruckte Blumenschachtel aus stabilem Karton und edlen Bändern zum Öffnen, très chic! Ganz ehrlich, wären mir Schmetterlinge entgegen geschwebt, es hätte mich nicht gewundert. (Das ich gerne Schachteln sammle, hatte ich schon erwähnt, nicht?) Das Thema der April-Edition: My Little Flower Book – gefüllt mit Beauty-Goodies die Mädchenträume wahr werden lassen.

Den Inhalt seht ihr auf den Bildern, aber im Einzelnen:

  • Eine hübsches Lingerie-Täschchen der französischen Modemarke „balzac
  • Lidschatten vom Berliner Naturprodukte Label „Und Gretel“ in der Farbe Auburn
  • Ein kleiner „Minigarten in der Schachtel“ mit Blumensamen
  • 3 Testprodukte aus der Aveda invati Serie
  • Eine Gesichtsmaske  My little Beauty
  • Ein kleines Journal mit Blumen-Gedichten (und teils lustigen Übersetzungen) sowie Produktinformationen

Hier könnt ihr die hübschen Boxen für Deutschland bestellen. Und hier geht’s zur französischen Webseite des Unternehmens, wo noch viele viele andere Dinge darauf warten, entdeckt zu werden. Ich freue mich in der Zwischenzeit über diese wundervolle Schachtel und den Inhalt und bin schon ganz gespannt, was das Team von My Little Paris im nächsten Monat aus dem Hut zaubert.

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Granit, die Schweden sind da!

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Oh no! Jetzt war ich schon 2x bei Granit, obwohl ich eigentlich gar nicht hinwollte….?

Schon lange flüsterten es die Hamburger von den Dächern: Ein neuer schwedischer Einrichtungsstore sollte seine Pforten öffnen. Jetzt ist er endlich da – zwar kleiner als erwartet, aber recht stylisch, auch wenn mich heute längst nicht mehr alles vom Hocker haut, was gemeinhin als „hip“ angepriesen wird. Frau wird halt wählerisch, vor allem wenn sie schon alles hat! Dennoch bin ich fündig geworden und nenne jetzt eine einheitliche Sammlung von Vorratsgläsern mein eigen. Vorratsgläser? Ja genau. Schöne, schlichte, gläserne Behälter mit schwarzem Deckel in großzügigen familiengerechten Abmessungen, die sich wunderbar dafür eignen, mit einem tollen Label-Maker beschriftet zu werden. Und weil das so hübsch aussieht, mussten bei einer zweiten Shoppingrunde noch mehr davon angeschafft werden. 🙂

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Die kleinen Apothekerfläschchen fand ich auch ganz nützlich, weil jetzt die unansehnlichen Shampooflaschen im Schrank verschwinden dürfen.

Granit Shampooflaschen

Bei Granit gibt es alles in angesagten „Nichtfarben“ rund um Küche, Haushalt, Office, Garten und Aufbewahrung. Die Preise liegen irgendwo zwischen schwedischen und deutschen Dimensionen, günstiger als dort, teurer als hier. Kein Schnäppchen, aber was soll’s! Hip sein hat nunmal seinen Preis und die Poststrasse ist eine feine Adresse.
Granit, Poststraße 20, 20354 Hamburg.

>> Für alle die nicht in Köln und Hamburg wohnen, hier geht’s zum Onlinestore!

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